Barbarossa
Friedrich von Hohenstaufen kehrte 1152, von einem desaströsen Kreuzzug zurück und wurde kurze Zeit später zum Kaiser gewählt.
Sein erste Priorität galt einem dauerhaften Frieden unter den deutschen Ländern, bevor er seine Macht auf weitere Territorien ausüben konnte. In den Friedenszeiten bereitete er seine Fürsten auf den Kriegsfall vor. Er gilt deshalb als Vorreiter der Revolutionierung der Kampftechnik und damit der Entwicklung der Wappen.
In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts änderten sich die Kriegstechniken, man benutzte Infanteristen, die die Ritter mit einer Art Hackenstock abwarfen. Die Rüstungen wurden leichter, so daß sie weiter zu Fuß kämpfen konnten.
Die Wappenschilder dienten nun immer weniger als Erkennungszeichen auf dem Schlachtfeld.
Anstatt zu verschwinden begannen sie eine mehr Zivile als militärische Rolle zu spielen. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts bezeichneten sie nicht mehr die Gruppen, sondern den einzelnen Ritter als Person, der sie dazu benutzte um offizielle Dokumente zu siegeln.

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